Wozu bedarfsorientierte Ernährung?

Bei der konsequenten Anwendung der bedarfsgerechten Ernährung für einen selbst und für die Familie können wir den wirklichen Wert dieses Wissens für unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit erkennen.

Was muss man sich unter diesen Begriffen vorstellen – der Begriff bedarfsorientierte Ernährung hat H. Tönnies erst Ende der 80er Jahre geprägt. Er verstand darunter den gezielten Einsatz von Lebensmitteln und der täglichen Nahrung um Krankheiten zu verhindern, Krankheiten zu heilen, das heißt physisches und psychisches Ungleichgewicht in Ordnung zu bringen. Ebenso kann die bedarfsgerechte Ernährung die Leistungsfähigkeit und Konzentration im Arbeitsleben und in der Schule verbessert werden. So. z.B. bei beruflichem Stress, der einen erhöhten Bedarf an Vit. A zur Folge hat und auf Grund dieses Wissens entsprechend reagiert werden kann. Herr Tönnies hat auch auf die gegenteiligen Folgen hingewiesen, so z.B. wenn bei der Person die vermehrt Vit. A verwendet hat die Stresssituation aber aufhört und durch den erhöhten Vitamineinsatz die Person dann krank wird. Also gibt es für alle Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Fettsäuren in unseren Lebensmitteln Mengen, die vom jeweiligen Bedarf abhängig sind, ebenso eine gegenseitige Wechselwirkung erzeugen, sog. Gegenspieler. Ein einzelner fehlender Wirkstoff kann so schon zum Ungleichgewicht und folglich zur Erkrankung führen.

Bei Schulkindern haben wir persönlich auf Empfehlung von Herrn Tönnies z. B. vor Aufsätzen vermehrt Sauerkirschen zu essen gegeben, vor Mathearbeiten jedoch weiße Bohnen (Zink). Bei diesen gezielten Anwendungen kann man die Ergebnisse der bedarfsgerechten Ernährung sehr gut erkennen.

Wenn man aus dem Gleichgewicht, egal ob physisch oder psychisch gerät, ist es natürlich notwendig wieder ins Gleichgewicht zu kommen, um das seelische und körperliche Gleichgewicht wieder herzustellen bzw. zu erhalten. Es besteht hier natürlich die Möglichkeit diese Prozesse mit Schüssler Salzen zu unterstützen.

Grundsätzlich sollten bei der bedarfsgerechte Ernährung folgende Punkte beachtet werden:

1. nicht salzarm

2. nicht fettarm (jedoch auf qualitativ hochwertige Fette achten)

3, Morgens Eiweißreich, mittags alles, abends kohlehydratreich

4. keine Margarine, stattdessen Butter

5. eingefrorene Lebensmittel – nur solches Gemüse, das Winterfest ist

(Erbsen, Rosenkohl), Obst überhaupt nicht

6. Schnellkochtopf ist Unsinn

7. ebenso die Mikrowelle

8. Süßkram und Süßspeisen nur mäßig oder überhaupt nicht.

9. kein Filterkaffee sondern nach Möglichkeit gebrühten Kaffee

10. Gemüse nicht zu weich kochen (deshalb keinen Schnellkochtopf)

 

An dieser Stelle möchte ich hier auf unsere Vorträge hinweisen, die Frau Pankrath hält und die sich ausschließlich mit der bedarfsgerechten Ernährung, mit der Einbindung der Schüssler Salze befassen. Die aktuellen Vortragstermine sind unter „Termine“ aufgeführt.

„Essen muss man sowieso – warum nicht gleich so, dass man die Gesundheit erhält“